Presse

Pressemonate

Gleisendes Dunkel

28. Mai 2018

Ein Fotoprojekt der besonderen Art:Ein Jahr lang hat der Fotograf Harald Habermann das Leben in der Wachkoma AktivPflege in Bopfingen begleitet und die Einblicke mit seiner Kamera festgehalten.

Spende an Wachkoma-Station

10. Mai 2018

Aalen. Im Bürgerspital treffen sich regelmäßig fleißige Strickerinnen und pflegen die Handarbeitstradition. Maria Berger organisiert die Strickgruppe. Wie jedes Jahr geht der Erlös verkaufter Handarbeiten an einen guten Zweck: Die Strickgruppe spendet diesmal 1000 Euro an die Wachkoma-Station Bopfingen. Für Pflegedirektor Günter Schneider und Knut Frank von der Wachkoma-Station Bopfingen ist dieses Engagement gelebte Solidarität für „Schwache“ in der Gesellschaft. Auch Susanne Traub, Leiterin des Bürgerspitals, dankte der treuen Gruppe. © Schwäbische Post 10.05.2018

Maria Berger vom Strickteam übergab die Spende an Pflegedirektor Günter Schneider.

Stricken für einen guten Zweck

10. Mai 2018

1000 Euro hat der Strickkreis des Aalener Bürgerspitals an die Wachkoma-Station in Bopfingen gespendet. Unser Foto zeigt Maria Berger und Günter Schneider. (Foto: Kliniken Ostalb),10. Mai 2018, Aalener Nachrichten

1000 Euro hat der Strickkreis des Aalener Bürgerspitals an die Wachkoma-Station in Bopfingen gespendet. Maria Berger organisiert die Strickgruppe, die jedes Jahr ihren Erlös für gute Zwecke spendet. Für Pflegedirektor Günter Schneider und Knut Frank von der Wachkoma-Station Bopfingen ist dieses Engagement gelebte Solidarität für Schwache in der Gesellschaft. Susanne Traub, Leiterin des Bürgerspitals, dankte der Gruppe für die regionale Unterstützung. Unser Foto zeigt Maria Berger und Günter Schneider. Foto: Kliniken Ostalb


Spende für Wachkoma-Patienten

12. April 2018

In treuer Verbundenheit solidarisieren sich die Motorradfreunde Neuler um Klaus Schips (rechts) mit den Patienten der Wachkoma-Aktiv-Pflege Bopfingen. Bei Kraftfahrzeuge Schips in Neuler hat Pflegedirektor Günter Schneider (Mitte) 1000 Euro als Spende entgegengenommen. Die Spende wird für sinnesaktivierende Projekte bei den Wachkoma-Patienten eingesetzt und kommt damit unmittelbar den Menschen und deren Familien mit dem dramatischen Schicksal des Lebens im Wachkoma zugute. Das Team um Schneider freut sich über die enge Verbundenheit der Motorradfreunde, die sich am Samstag, 14. April, von 14 bis 20 Uhr bei Kraftfahrzeuge Schips in Neuler treffen. Interessierte sind dazu eingeladen. 12. April 2018,Ipf- und Jagst-Zeitung, Foto Kliniken-Ostalb.


Motorradfreunde Neuler spenden für Wachkoma AktivPflege

12. April 2018

Spende Die Motorradfreunde Neuler um Klaus Schips haben ein Herz für die Wachkoma AktivPflege. Bei Kraftfahrzeuge Schips in Neuler nahm Pflegedirektor Günther Schneider eine 1000-Euro-Spende entgegen. Diese wird für sinnesaktivierende Projekte eingesetzt. Foto: privat © Schwäbische Post 12.04.2018


Wachkoma-Station erhält 1500 Euro

10. April 2018

Mit 1500 Euro unterstützt die Bopfinger Bank Sechta-Ries die Wachkoma Aktivpflege in Bopfingen.

Pflegedirektor Günter Schneider betonte die nachbarschaftliche Solidarität der Bank. Über die Jahre hinweg sei so eine Patenschaft für die musiktherapeutischen Angebote entstanden. Vorstand Franz Zekl und Julian Schwarz signalisierten bei der Spendenübergabe dem Pflegeteam um Knut Frank auch weiterhin die Unterstützung zu.

Die Bopfinger Bank hat 1500 Euro an die Wachkoma-Station gespendet. Von links: Pflegedirektor Günter Schneider, Bankvorstand Franz Zekl und Knut Frank von der Wachkoma-Station. (Foto: Bopfinger Bank)

Strickkreis spendet für Wachkoma

12. März 2018

Der Strickkreis Wachkoma Bopfingen mit der Initiatorin Angelika Forster hat Pflegedirektor Günter Schneider eine Spende von 1500 Euro überreicht.

Der Spendenerlös stammt aus vielfältigen Aktionen. Neben der Organisation von Handarbeitsausstellungen und Aktivitäten auf Flohmärkten sammelte die Gruppe Spenden aus dem Verkauf der gefertigten Handarbeiten. Für Pflegedirektor Günter Schneider und Stationsleiter Thomas Lang ist diese Spende der Hobbystrickerinnen ein regionales Solidaritätsprojekt. Die Strickerinnen treffen sich einmal monatlich in der Wachkoma-Einheit in Bopfingen und zeigen gelebte Solidarität unmittelbar bei den vom Schicksal so schwer getroffenen Menschen im Wachkoma. Interessierte Hobbystrickerinnen und -stricker sind herzlich willkommen und können sich gerne unter Telefon 07362 / 923177 bei der Wachkoma-Einheit Bopfingen oder unter Telefon 07966 / 903050 Angelika Forster der Initiatorin. Das Bild zeigt Angelika Forster mit Pflegedirektor Schneider (re.) und Thomas Lang von der Wachkoma-Einheit Bopfingen bei der Spendenübergabe am Stricknachmittag. Foto Wachkoma Aktivpflege


Strickkreis Wachkoma hilft mit 1500 Euro

19. Februar 2018

Spende Die Strickerinnen treffen sich einmal monatlich in der Wachkoma-Einheit in Bopfingen.

Bopfingen. Der Strickkreis Wachkoma Bopfingen mit der Initiatorin Angelika Forster hat Pflegedirektor Günter Schneider eine Spende von 1500 Euro überreicht.

Der Spendenerlös stammt aus vielfältigen Aktionen. Neben der Organisation von Handarbeitsausstellungen und Aktivitäten auf Flohmärkten sammelte die fleißige Gruppe das Spendengeld aus dem Verkauf der gefertigten Handarbeiten. Für Pflegedirektor Günter Schneider und den Stationsleiter Thomas Lang ist diese Spende der Hobbystrickerinnen ein regionales Solidaritätsprojekt.

Die Strickerinnen treffen sich einmal monatlich in der Wachkoma-Einheit in Bopfingen und zeigen gelebte Solidarität unmittelbar bei den vom Schicksal so schwer getroffenen Menschen im Wachkoma.

Interessierte Hobbystrickerinnen und -stricker sind herzlich willkommen und melden sich dazu gerne unter der Telefonnummer (07362) 923177 der Wachkoma-Einheit Bopfingen oder unter (07966) 903050 bei der Initiatorin Angelika Forster.

© Schwäbische Post 09.02.2018 18:13

Der lange Schlaf mit offenen Augen

05. Januar 2018

Der lange Schlaf mit offenen Augen

Blick durch das Schlüsselloch: Es ist eine Zeit zwischen zwei Leben – das sogenannte Wachkoma. Wir haben die Wachkoma-AktivPflege in Bopfingen besucht und mit zwei Betroffenen gesprochen.

Manchmal ist es nur ein kleines Ereignis, welches das Leben eines Menschen auf den Kopf stellen kann. Und manchmal geht es auch ganz schnell. So wie bei Alexander Hammer. Der heute 42-Jährige wollte an einem Abend zu Hause eine Treppe nach oben steigen. Dabei passierte es: Er stolperte und stürzte. Bei seinem Sturz fiel er auf den Hinterkopf. Was dann alles geschah, liegt für Hammer völlig im Dunkeln. Er kann sich nicht mehr erinnern. Nur anhand von Bildern weiß er, dass er in die Akutklinik nach Burgau kam. Ebenso, dass er im Rollstuhl saß und am Rollator ging. Etwa drei Monate war er in der Akutklinik. Lückenhafte Erinnerung Erste bruchstückhafte Erinnerungen flackern bei ihm an die anschließende Reha in Ichenhausen auf. Alexander Hammer hatte Doppelbilder beim Sehen. Er bekam eine Augenklappe und musste in die Augenklinik. Dort trainierte das medizinische Personal mit ihm das Sehen. Dann kam er in die Wachkoma-AktivPflege nach Bopfingen. Dort kann sich der 42-Jährige noch an die Schwestern erinnern. Er erkennt sein Zimmer und den Aufenthaltsraum. Aber den Zustand des Wachkomas – den kann er nicht beschreiben, geschweige sich an diesen erinnern. „Vielleicht ist es ein inneres Verdrängen ausgehend vom Gehirn, um sich zu schützen“, meint Hammer. „So wie man sich zum Beispiel auch an Schmerzen nicht mehr erinnert. Eine reine Sicherheitsmaßnahme der Natur.“ Alltägliches neu erlernen In der Wachkoma-AktivPflege lernte Alexander Hammer wieder zu sprechen, zu essen, zu trinken und zu gehen. Er eignete sich einfach alles wieder von Grund auf neu an. Lernte mühevoll die Dinge, die für Menschen im Alltag selbstverständlich sind. Knut Frank, Stationsleiter der Wachkoma-AktivPflege, beschreibt es als eine Art detektivische Kleinarbeit. Es gehe darum, die Potenziale zu finden, um den jeweiligen Mensch wieder ins Leben zurückzuholen. „Manchmal sind die Bewohner für ein paar Minuten wacher als sonst. Diese Zeit muss man erkennen und nutzen“, schildert er. Bevor ein Patient zur Wachkoma-AktivPflege nach Bopfingen kommt, hat er meist eine Krankenhaus-Odyssee hinter sich. Außerdem belasten auch schwere Schicksale die Wachkoma-Patienten. Bei Alexander Hammer trennte sich beispielsweise dessen Frau mit den drei Kindern von ihm, als er sich im Wachkoma befand. Als Hammer wieder zu sich kam, kümmerte sich sein Bruder um ihn. Bei diesem konnte er auch nach der Entlassung einziehen. Auch finanziell ist der 42-Jährige wegen seines Schicksals in Not geraten: So hat er sein Haus verloren und arbeiten kann er nur bedingt – derzeit ist er bei der Samariterstiftung in Aalen beschäftigt. Positive Einstellung Und dennoch ist Alexander Hammer glücklich, denn er kommt wieder selbstständig im einfachen Alltag klar und kann in die Zukunft blicken. „Das ist auch immer mein Ziel: Nach vorne zu schauen“, sagt er und lacht dabei fröhlich. Das ist auch immer mein Ziel: Nach vorne zu schauen. Alexander Hammer ehemaliger Wachkoma-Patient Dreieinhalb Jahre dauerte der Wachkoma-Zustand von Hammer. Erst dann kam er zurück ins Leben. „Zehn Prozent der Patienten gelingt das“, sagt der Pflegedirektor des Ostalbklinikums Günter Schneider. „Das ist für alle Beteiligten dann ein Gefühl wie ein Sechser im Lotto.“ Auch Michael Sanwald hatte Glück im Unglück. Er war der erste Patient der Wachkoma-AktivPflege in Bopfingen. Sanwald wurde am Fuße einer Außentreppe bei seiner Wohnung gefunden. Bis heute ist nicht klar, was geschehen ist. Ob er durch Fremdeinwirkung oder aber durch einen falschen Tritt stürzte. Offensichtlich waren nur seine schweren Kopfverletzungen. Nach dem Krankenhausaufenthalt kam er zunächst in ein Pflegeheim. Als sein Vater von der Eröffnung der Wachkoma-Station hörte, meldete er seinen Sohn sofort dort an. Seine Familie kam regelmäßig zu Besuch. Aus Liebe, aber auch, um ihm zu helfen. Denn soziale Kontakte sind bei Wachkoma-Patienten sehr wichtig. Wie das medizinische Team der Wachkoma-AktivPflege erläutert, geht man davon aus, dass die Betroffenen alles wahrnehmen. Michael Sanwald liebt das Kegeln. Er war 20 Jahre lang aktiver Kegler und ist noch heute beim KC Schrezheim bei jedem Spiel dabei. Sein Bruder ist dort Vorsitzender und Michael Sanwald hilft ihm, wo er kann – zum Beispiel bei der Organisation von Veranstaltungen wie der Country-Night. Auch an Veranstaltungen, die in der Wachkomastation stattgefunden haben, kann er sich noch erinnern. Ebenso an sein Zimmer und den Aufenthaltsraum. Aber der Zustand des Wachkomas ist auch für ihn nicht greifbar – sondern ganz aus dem Gedächtnis gelöscht. Während die Familie zu Michael Sanwald hielt, verlieren viele Wachkoma-Patienten leider ihr soziales Umfeld. „Das ist kein Einzelfall“, erklärt Günter Schneider. „Viele verlieren die sozialen Kontakte zur Familie und zu Freunden. Zunächst kommen die Angehörigen nicht mehr zu Besuch und vergessen den Bewohner irgendwann ganz“, schildert Schneider, wie sich die Familie meist immer weiter vom Patienten zurückzieht. Finanzielles Fiasko Und auch finanziell ist ein Wachkoma ein Fiasko: Die Sozialversicherung fängt hier niemanden auf. Und auch die Pflegeversicherung ist oft ein Problem. Der jüngste Betroffene bei der Wachkoma-AktivPflege ist gerade einmal 14 Jahre alt. Da greift noch keine Pflegeversicherung. Die Krankenkassen sehen keine organischen Krankheiten und darum auch keinen Bedarf, sich finanziell zu beteiligen. Schneider berichtet, wie er zum Beispiel drei Stunden mit einer Krankenkasse verhandeln musste, um einen Antrieb für den Rollstuhl eines Patienten zu erhalten. Ein Dilemma, denn die moderne Medizin macht zwar viel möglich, aber die Gesellschaft zieht nicht mit. Pflegedirektor Günter Schneider betont: „Man kann sagen, es ist ein Nirwana der Sozialversicherung.“ Was ist eigentlich das Wachkoma? Beim Wachkoma oder apallischen Syndrom kann die betroffene Person nicht essen, nicht trinken und kaum bis gar nicht kommunizieren. Dennoch schlafen die Patienten und manche reagieren sogar auf Reize. Viele erwachen niemals ganz aus diesem Dämmerschlaf. Die Augen sind geöffnet, die Mimik ist erstarrt, nicht fähig, sich zu bewegen oder Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Eine erste Beschreibung des Zustandes ist: „Der Patient liegt wach da mit offenen Augen. Der Blick starrt gerade oder gleitet ohne Fixationspunkt verständnislos hin und her. Auch der Versuch, die Aufmerksamkeit hinzulenken, gelingt nicht oder höchstens spurweise, reflektorische Flucht- und Abwehrbewegungen können fehlen...“ Das Ansprechen des Patienten, Anfassen oder Vorhalten von Gegenständen erweckt keinen erkennbaren Widerhall bei ihm oder ihr. Der Zustand des Wachkomas ist immer Folge einer schweren Schädigung des Gehirns. Diese wird am häufigsten durch ein Schädel-Hirn-Trauma oder Sauerstoffmangel (Hypoxie) als Folge eines Kreislaufstillstandes hervorgerufen. Weiterhin können Schlaganfall, Meningitis/Enzephalitis, Hirntumore oder neurodegenerative Erkrankungen (zum Beispiel Parkinson-Syndrome) zu einem apallischen Syndrom führen. Auch eine massiv anhaltende Unterzuckerung kann das Wachkoma verursachen. Es kommt zu einer Schädigung des Großhirns, wobei hier neben dem Untergang der Hirnrinde beispielsweise auch eine beidseitige Schädigung des Thalamus oder der Formatio reticularis zu einem apallischen Syndrom führen können. Meisten liegen Mischformen mit Schädigung mehrerer wichtiger Hirnregionen vor. Man kann dem Wachkoma nicht vorbeugen. Quelle: wikipedia.de  © Schwäbische Post 04.01.2018 16:36

Spende für Hospiz Dienst und Wachkoma Station

04. Januar 2018

Benefizaktion Der Frauentreff Eggenrot hat an den vier Freitagen im Advent in der Kirche Sankt Patrizius in Eggenrot einen „lebendigen Adventsweg“ gestaltet. Dabei sind Spenden von 2480 Euro eingegangen. Petra Mayer (Sechste von links) überreichte bei der Spendenübergabe am Donnerstag in der Sankt-Patrizius-Kirche jeweils 1240 Euro an die Generaloberin der Anna-Schwestern, Schwester Veronika Mätzler (Mitte links), für das Hospiz Sankt Anna und an Pflegedirektor Günter Schneider (Fünfter von links) für die Wachkoma-Station Bopfingen.

Foto: privat © Schwäbische Post 04.01.2018 19:44